Filipino Martial Arts

"Trage ein Lächeln und einen schweren Stock; so kann Dir nichts geschehen"

... in 99% der Fälle reicht das Lächeln

The Bladed Hand

(by Jay Ignacio)

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Die ganze Doku ist unter folgendem Link zu finden: 
https://vimeo.com/ondemand/thebladedhand
(thanks Jay for permission to post)

Ein bedeutendes kulturelles Erbe

Die Philippinen beheimaten eine reiche Vielfalt ganz unterschiedlicher Kampfsysteme und Künste, welche in moderne-, klassische- und alte Systeme unterteilt werden können. In weiterem Sinne betrachtet, lassen sich "Hybride-" und, "philippinisch inspirierte" Kampfkünste hinzunehmen, welche ebenfalls weit verbreitet sind.

Häufig werden die Oberbegriffe "Eskrima", "Arnis" und "Kali" verwendet, welche in keiner Weise mit der Einteilung in moderne- klassische- alte Systeme korrelieren!

In allen drei Fällen handelt es sich um weitgefasste Oberbegriffe, unter welchen das Gros philippinischer Kampfkünste subsummiert werden kann. "Esgrima" im engeren Sinne bedeutet "Fechten", wobei dieser Begriff vor allem im Sprach- und Kulturkreis der Visaya Verwendung findet, während "Arnis/Arnes" zum einen in der philippinischen Hauptsprache Luzons "Tagalog" gebräuchlich ist; zum anderen vor allem im Süden speziell für sportbezogene Kampfkunst mit dem Stock Verwendung findet. Der Begriff "Kali" lässt sich in der Kürze nicht umfassend erklären, da er heterogen verwendet wird, mehrere Deutungen zulässt, aber leider zum Teil auch fälschlicherweise mystifiziert wird. Die bekannteste Deutung findet sich in dem Wortpaar "Kamut" (Bisaya für Hand) und Lihuk (Bisaya für Bewegung). Dabei muss der Begriff "Kali" von "Kalis" (wie in Kalis Ilustrisimo) abgegrenzt werden; letzteres bedeutet "Klinge" wobei meist die Klinge in Flammenform; das "Kris" gemeint ist. Leider wird die Nomenklatur durch den Begriff "Kilos" weiter verkompliziert. Hierbei handelt es sich um einen anderen Begriff für "Bewegung", welcher ebenfalls auf den Visays gebraucht wird.

Typisches Merkmal philippinischer Kampfkunst ist die Waffenfokussierung, wobei häufig Stöcke unterschiedlicher Länge entweder als Trainingsinstrument, oder als primäre Waffe verwendet werden; einige Systeme und Stile sind jedoch Klingenorientiert - hier gilt es die historisch- kulturellen Unterschiede zu beachten.

Es existieren jedoch auch eine beachtliche Anzahl waffenloser Kampfkünsten auf sehr hohem Niveau auf den Philippinen.
Mehr Informationen zu diesen unter "Suntukan".

Einen fundierten Einblick, nicht nur in die philippinischen Kampfkünste; auch im soziokulturellen Kontext erhält man in diesem, völlig kostenfreien E-Buch.

Dank sei den Autoren; unter Anderen Prof. P. Jocano Jr., der für das Kapiel "Martial Arts of the Philippines" verantwortlich war. 

Das Vermächtnis einer Kriegerkultur

Mehr zur Geschichte

(by Dr. Andrea Rollo)

Dieses kostenfreie Buch ist Teil einer noch unveröffentlichen Promotionsarbeit.

Erlebe authentische philippinische Kampfkunst hautnah.

Wer sich gerne noch tiefer einlesen möchte, dem sei Mark V. Wileys Buch empfohlen; erstveröffentlicht 1997 ist der Inhalt noch immer hoch relevant.

... SEHR ZU EMPFEHLEN!

Philippinische Kampfkunst im Kampfkunstzirkel

Herzstück bildet die Studiengruppe für KIRO (Kalis Ilustrisimo Repeticion Orihinal), eine Perle unter den philippinischen Kampfkünsten. 

Um tiefer in den soziokulturellen Kontext einzusteigen seien auch die Interviews mit Prof. Jocano auf "FMA Discussion" empfohlen. (Thanks Dean for permission to post).

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FMA Discussion, Episode 33 mit Prof. Felipe Jocano Jr. (Teil 1)

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